Christliche Gedanken musikalisch interpretiert

Berührend, bewegend, beeindruckend: Mehr als 500 Zuhörer erlebten in der vollbesetzten Schweicher Pfarrkirche  St. Martin ein meditatives Adventskonzert mit nachdenklich stimmenden Texten.

Mit stehendem, lang anhaltendem Applaus  bedankten sich die Zuhörer nach 90 Minuten für einen außergewöhnlichen Konzertabend, zu dem das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium eingeladen hatte. Gelungen: die innovative Mischung aus Texten und Musik, die dramaturgisch aufeinander aufbauten und die Gestalt der Maria immer wieder aus anderem Blickwinkel beleuchteten.

Der stimmgewaltige Chor aus 130 Sängern - Schüler, Eltern und Lehrer – unter der Leitung von Christian Strupp spannte den Bogen von der Renaissance über den Barock und die Klassik bis hin zu ganz modernen musikalischen Interpretationen von christlichen Gedanken zur weihnachtlichen Botschaft.

Das Thema des Abends „Durch die Dornen hindurch – das Leben erwacht“ tauchte scheinbar Bekanntes wie das „Magnifikat“ in der Luther-Übersetzung in ein neues Licht.

Überhaupt waren es die mit großer Sensibilität von Schülern und Schülerinnen vorgetragenen Texte (ob Uwe Gutzschans Gedanken zur „Verlassenheit, Rilkes Anmerkungen zur „Kälte“ oder Saint-Exuperys Poesie zur „Erfahrung der Wüste“), die zum Nachdenken anregten. Mehr als drei Monate hatten die „Regisseure“ Johannes Metzdorf-Schmithüsen und Christian Strupp Texte mit viel Tiefgang  zusammengetragen.

Zeit zu meditieren und nachzudenken schenkte das Intrumentalensemble des Gymnasiums den Zuhörern mit getragenen ruhigen Sätzen beispielsweise von John Dowland.

Der Psalm „You are my hiding place“, vertont von Michael Ledner, zog sich wie ein roter Faden durch die Gedankenwelt des Abends um Maria als Hoffnungsträgerin, Maria, die durch den Dornwald ging und Maria, die erlebt, wie das Leben aus der Starre aufgebrochen  wird und neu aufblüht.

Unterstützt vom Kinderchor aller Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe wurde es zum Schluss des Abends mit Schlagzeug und E-Gitarre beim lebhaften „Hosanna“, der Christ-Pop-Hymne „Jesus Christ, you are my life“ und dem froh intonierten „You are holy“ richtig fetzig, ansteckend und mitreißend, was die Zuhörer sichtlich gut gelaunt und beflügelt nach Hause geleitete.

 

Sandra Blass-Naisar

Ehrung für Linda Grün und Antonia Viazis durch das Landeskirchenamt.

Erstmalig hatte am 22. September 2009 das Landeskirchenamt Schülerinnen und Schüler von Schulen in evangelischer Trägerschaft, die im Rahmen schulischer Wettbewerbe besondere Leistungen erreicht haben, im Rahmen einer Feierstunde geehrt. Die Ehrung wurde durch den Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Herrn Nikolaus Schneider, vorgenommen.

Aus dem Kreis unsrerer Schulgemeinschaft waren Linda Grün und Antonia Viazis (beide 12.Jahrgangsstufe) nach Düsseldorf eingeladen worden.

Linda hatte am Bundeswettbewerb Fremdsprachen in den Sprachen Französisch und Englisch teilgenommen. Dabei waren neben der Fähigkeit, sich in den Fremdsprachen flüssig auszudrücken, auch Landeskunde, Geschichte und Kultur der Länder und Städte gefragt, die dem jeweiligen Sprachraum zugeordnet werden. Sie hat dabei den 2. Landespreis erreicht.  

Antonia hatte sich bei dem über insgesamt drei Runden laufenden Landeswettbewerb Physik aus etwa 90 Teilnehmern für die mehrtägige Finalrunde an der Universität Kaiserslautern qualifiziert und dort nach theoretischen und experimentellen Prüfungen den 3. Platz erreicht.

Wir gratulieren den beiden Preisträgerinnen sehr herzlich.    

4800 Euro eingenommen bei großem Wohltätigkeitsessen am DBG

Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen: Um die Außensportanlage ihrer Schule finanzieren zu können, hatte die Sponsoring-Gruppe des Schweicher Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums zum  Wohltätigkeitsessen in die Mensa eingeladen.  

Eine „win-win“-Situation im wahrsten Sinne des Wortes: 96 Eltern genossen kulinarische Köstlichkeiten der Extraklasse, zahlten für ein Gourmet-Menü und machten so 4800 Euro locker für das Sportfeld hinter der Schule.

Schulleiter Gerhard Deussen freute sich bei der Begrüßung über den riesigen Zuspruch und dankte der kreativen Küchen-Truppe rund um Chefkoch Franz Lichter für das außergewöhnliche Engagement. Mit zehn Köchen war der EK Service Trier, der wochentags für Schüler und Lehrer kocht, angetreten, um phantasievolle Gaumenfreuden zu zaubern: Saltimbocca vom Seeteufel auf Safranrisotto an Sauce Passepierre-Algen und eine Crepinette vom Rinderfilet an Barolo-Pfeffersauce auf gebratenem Pilz-Semmelknödel, dazu ein erlesenes Antipasti-Fingerfood Bufett und verführerische Dessertvariationen, die jeglichen Kampf um Kalorie und Figur vergessen machten.

Küchenchef Thorsten Frank genießt sichtlich das „Ah“ und „Oh“ der Gäste an den festlich weiß und rot  eingedeckten Tischen mit herbstlich frischen   Blumengestecken. „Wir in der Küche hatten auch unseren Spaß, sind stolz, eine solche Herausforderung zum Gourmet-Essen mit 96 Gästen gestemmt zu haben.“ Vier Köche, so verrät der Meister, hätten zwei Tage lang nonstop geschnippelt, getestet und vorbereitet. „Es hat alles auf den Punkt geklappt“, lobt Betriebsleiter Lichter, der an diesem Abend über den Service wacht: Schüler und Schülerinnen der zehnten und elften Klasse, die mit heißen Tellern jonglieren und erlesene Weine kredenzen, allesamt übrigens gespendet von den örtlichen Winzern.

Zwischen den einzelnen Gängen unterhielten die Schülerinnen Katharina Klüsserath, Hannah Schabio und Sophia Erschens mit Gesang und Klaviermusik.

 „Zwei bis drei Mal müssen wir uns wohl noch zum Essen treffen“, meinte zum Abschluss augenzwinkernd Margret Borne-Müllerklein von der Sponsoring-Gruppe. „Dann sind die Außensportanlagen bezahlt.“                                                                                            Sandra Blass-Naisar

DBG-Theater-Bits-Gruppe begeistert im Stadttheater Trier

Auftakt nach Maß. Und das im Stadttheater Trier.

 

Zum ersten Mal stellte sich die Bits-Theater-Gruppe unserer Schule beim zweitägigen dritten großen Schüler Theater Festival im Trierer Stadttheater vor und beeindruckte über 45 Minuten lang mit gutem Schauspiel.

 

Schulleiter Gerhard Deussen, der gleich in der ersten Reihe saß, gratulierte stolz und lobte die souverän und mit Spaß aufspielende Truppe.

 

Authentisch die Kostüme zu „Robin Hood“, spärlich (aber doch wirkungsvoll) die Kulissen  und ehrlich das Spiel.

 

Unter der Leitung von Caroline Krenn, die die Bits-AG seit Schuljahresbeginn gemeinsam mit Hannah Emmerling (11. Jahrgangsstufe) betreut, unterhielten die Schülerinnen und Schüler mit durchaus unterhaltsamem Theater rund um Prinz John (Katharina Kraff), der das Volk unterdrückt, während König Richard Löwenherz fern von England weilt.

 

Der rigorose Sheriff von Nottingham (Julian Schneider) regiert mit harter Hand ein armes, Not leidendes Volk. Da erscheint Robin Hood (Robert Hamann) mit seinen Männern, beraubt die Reichen, gibt es den Armen. Und dann ist da noch die schöne, aber resolute Lady Marian (Sara Naisar), die mit Prinz John („diesem Muttersöhnchen und Trottel“) verheiratet werden soll, sich aber in den verwegenen Robin verliebt…

 

 

 

 

 

 

Außensportanlage fertig

Durch die zahlreichen Spenden beim letzten Run-for-Help-Lauf konnten zwei weitere Basketball-Streetball-Anlagen angeschafft werden. Auf dem Bild sieht man einige Zehntklässler, die eine der Basketballanlagen aufstellen.

Nun stehen zwei vollwertige Basketballfelder auf der Außensportanlage der Schule für den Sportunterricht und für die freie Zeit der Schülerinnen und Schüler zur Verfügung. Desweiteren konnten von dem Spendengeld noch zwei komplette Volleyballanlagen finanziert werden, die auf dem Außenspielfeld jeweils zu Unterrichtszwecken aufgebaut werden können.

Wir danken nochmals allen Spendern, die letztes Jahr sowohl für die Multiple-Sklerose-Gesellschaft als auch für die Fertigstellung der Außenanlage einen finanziellen Beitrag geleistet haben. Vor allem danken wir natürlich unseren "rennenden" Schülerinnen und Schülern, ohne die das Ganze nicht möglich gewesen wäre.

Im Namen aller bewegungshungrigen DBGler:

Thomas Reis und Martin Sons

"Eine gute Schule kann man nur erarbeiten"

v.l.: Superintendent Pistorius, Frau Deussen, StD i.K. Deussen, Oberkirchenrat Eberl

Gerhard Deussen wurde jüngst in einem feierlichen Gottesdienst mit anschließendem Festakt offiziell in sein Amt als Schulleiter des Schweicher Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums eingeführt und erhielt die Ernennungsurkunde.

Wenn Regen Segen verspricht, dann darf sich der 55jährige neue Direktor des privaten Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums nach eineinhalb Jahren kommissarischer Leitung an der Mosel weiter gut aufgehoben fühlen. Während des großen Festaktes mit viel Prominenz aus der evangelischen Kirche, der Politik und dem öffentlichen Leben trommelte der Regen nämlich unablässig aufs Glasdach.

Superintendent Christoph Pistorius, Vorsitzender der Dietrich-Bonhoeffer-Stiftung, erinnerte in seiner Begrüßung an den Gedenkstein für den Namensstifter im Foyer der Schule, auf dem es heißt: „Glaubt, hofft und vor allem liebt und Ihr werdet die Welt überwinden.“ Gymnasium und Träger fühlten sich dem Denken Dietrich Bonhoeffers verpflichtet und betrachteten schulische Bildung als Lebensbegleitung. Das Schulkonzept gebe eine klare Orientierung vor, lasse Raum für „entschleunigte Formen“ des Lebens und Lernens. Pistorius dankte dem Schulleiter-Team, Gerhard Deussen und Silvia Neimes, für engagierte eineinhalb Jahre kommissarischer Leitung, getragen und unterstützt vom Kollegium.

Oberkirchenrat Klaus Eberl von der Evangelischen Kirche im Rheinland freute sich sichtlich über die Ernennung Deussens, weil er als Person menschliches Maß mitbringe gegenüber Kollegen, Schülern und Eltern. „Bewahren Sie sich diese Gabe!“ Bildung sei mehr als Wissensvermittlung. In einer evangelischen Schule seien die „Maße des Menschlichen“ mehr als ein Programm.

Stadt-Beigeordnete Anita Kruppert betonte, dass die Stadt Schweich „sehr interessiert daran sei, dass es hier gut läuft“. Man baue auf eine gute Zusammenarbeit. Das neue Gymnasium solle keine Konkurrenz, sondern könne eine Chance für Kooperation und Austausch sein.

Axel Schneider von der landeskirchlichen Direktorenkonferenz sah die Stärke Deussens in seiner immer kollegialen und freundlichen Art,  klar und prägnant, Inhalte vermitteln zu können. „Respekt und Freundlichkeit sind Tugenden, die wir an unseren Schulen brauchen.“

Schulleiter Klaus Winkler vom evangelischen Martin-Butzer-Gymnasium Dierdorf ließ seinen einstigen Stellvertreter „mit einem lachenden und weinenden Auge“ ziehen: „Ich glaube, dass du hier deinen Weg weitergehen wirst.“

Und der Leiter des Stefan-Andres-Schulzentrums, Eberhard Blind, gab seinem neuen Kollegen als Ratschlag mit auf den Weg, „mit  Schülern zu reden ohne zu zerreden, mit Eltern zu sprechen ohne zu viel zu versprechen und den Kollegen zuzuhören ohne auszuhorchen“.

Renate von Schubert vom Stiftungsvorstand wertschätzte vor allem die Offenheit des Teamplayers Deussen, bei dem das Kind und nicht der Lehrplan im Mittelpunkt stehe.

Elternsprecherin Carina Eckhoff-Engel versprach, dass die Elternschaft den neuen Schulleiter „auch weiter gerne so aktiv unterstützt, wie es unserem Schulgeist entspricht.“

„Schön und so gut, dass Sie da sind“, formulierte es Martin Sons von der Mitarbeitervertretung. Mit Deussen sei „Spaß, Freude und sich Wohlfühlen“ an die Schule zurückgekehrt. Er sei dem Kollegium menschlich nah und doch eine große Autorität. Unter dem Beifall der vielen in der Aula dankte Sons abschließend im Namen des Kollegiums vor allem der stellvertretenden Schulleiterin Silvia Neimes, die „souverän, mit Herz und Verstand“ die Schule in unruhigen, schwierigen Zeiten geführt habe. Sons appellierte eindringlich an die Verantwortlichen, Silvia Neimes an der Schule zu behalten.

Auch das DBG-Schülerteam, Louis Kaufmann, Andrea Leich, Dennis Rügner, Friederike Müller, sowie der Vorsitzende des Schulvereins, Pfarrer Krachen, freuten sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Schulleiter.

Sichtlich gerührt und bewegt dankte der neue Direktor zunächst seiner Familie, aber  vor allem den Sängern im Chor, den Musikern der Big-Band und allen Schülern, die mit originellen Videobotschaften die Festgäste immer wieder herzlich zum Lachen gebracht hätten. Sein ganz besonderer Dank galt dem Kollegium und vor allem seiner Stellvertreterin Silvia Neimes: „Eine gute Schule kann man nicht gründen, man kann sie nur erarbeiten.“