Evangelischer Kirchenkreis Trier
Der Evangelische Kirchenkreis Trier ist der flächengrößte Kirchenkreis der Evangelischen Kirche im Rheinland. Er ist die Gemeinschaft von Kirchengemeinden im Süden der rheinischen Landeskirche in der Nachbarschaft zu Luxemburg, Belgien und Frankreich. Neben alten Kirchengemeinden in überwiegend evangelischen Regionen des Hunsrücks und an der Mosel finden sich Stadtgemeinden im Großraum Trier und Landgemeinden in Eifel, Hunsrück, an Mosel und Saar, in denen evangelisches Leben in der Minderheit ist. Zu den Kirchengemeinden gehören Menschen, die in die Region zugezogen sind, und solche, deren Familien hier seit Generationen ansässig sind.
Zum Kirchenkreis Trier gehören derzeit 22 Gemeinden zwischen Nordrhein-Westfalen im Norden, dem Saarland im Süden, der Grenze zu Luxemburg und Belgien im Westen und der Mitte des Hunsrücks im Osten. Auf rund 4.900 Quadratkilometern sind die 56.000 evangelischen Christinnen und Christen meist in der Minderheit. Dieses Diasporasituation, in der nur rund 10 % der Bevölkerung evangelisch ist, prägt den Kirchenkreis, auch wenn es in Teilen des Hunsrücks und an der Mosel Gemeinden mit überwiegend evangelischer Bevölkerung gibt.
In den Gemeinden und Einrichtungen des Kirchenkreises engagieren sich rund 600 haupt- und 1.400 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre evangelische Kirche.
Leitbild
Seit Juni 2005 hat der Evangelische Kirchenkreis Trier ein Leitbild. Das Leitbild will "durch Vergewisserung der Grundlagen, Ziele, Aufgaben und Visionen Orientierung geben in sich verändernden Situationen". Tragendes Fundament des Kirchenrkeises ist die frohe Botschaft von Jesus Christus.
Leitbild des Kirchenkreises als pdf-Datei
Superintendent
Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Trier ist Pfarrer Christoph Pistorius aus Trier. Seit 2000 leitet er die Geschicke des Kirchenkreises. Ihm obliegt die Dienstaufsicht über die Pfarrerinnen und Pfarrer. Darüber hinaus steht er auch für seelsorgerliche Beratung zur Verfügung. Soll ein Theologe oder eine Theologin ordiniert oder in eine Pfarrstelle eingeführt werden, ist der Superintendent der richtige Ansprechpartner.
Wird ein neuer Pfarrer gewählt, leitet er die Pfarrwahl. Auf der Kreissynode legt er in seinem Bericht Rechenschaft über seine Arbeit ab, berichtet über die wichtigsten Ereignisse im Kirchenkreis und die kirchlich relevanten Themen. Seine Stellvertreter sind der Synodalsassessor (stellvertretender Superintendent) und der Scriba (Schriftführer).
Superintendentur
Bei Jutta Ihlenfeldt laufen die Informationen aus dem Kirchenkreis wie in einem Knotenpunkt zusammen: Sie möchten den Superintendenten sprechen? Den Terminkalender ihres Chefs kennt sie, vermittelt Ihr Gespräch oder macht einen Termin aus. Viele wenden sich an die Sekretärin: Menschen aus den Kirchengemeinden mit Anfragen. Sie hilft weiter u.a., indem sie Sie an die richtige Stelle vermittelt. Sie leitet die Post aus den Gemeinden auf dem Dienstweg zum Landeskirchenamt nach Düsseldorf.
Die Mitteilungen der Kirchenleitung schickt sie weiter in die Gemeinden. Ohne Jutta Ihlenfeldt würde der Kirchenkreis nicht laufen. Sie achtet darauf, dass Termine eingehalten werden, verschickt Einladungen, sammelt Tagesordnungspunkte für die Sitzungen des Kreissynodalvorstands. Die gründliche Vor- und Nachbereitung der Kreissynoden zählt ebenfalls zu ihren Aufgaben. Allerdings landen auch Irrläufer bei ihr. Patenbescheinigungen z.B. kann sie leider nicht ausstellen. Die gibt es bei den Gemeinde- und Pfarrämtern.
Kreissynodalvorstand
Der Kreissynodalvorstand (KSV) "regiert" den Kirchenkreis zwischen den Kreissynoden. Er setzt sich aus drei theologischen und sechs nicht-theologischen Mitgliedern zusammen. Die Leitung liegt bei dem Superintendenten. Zu den Aufgaben des KSVs zählen:
die Beschlüsse der Synode auszuführen
die Tagungen der Kreissynode vorzubereiten und zu leiten
den Kirchenkreis im Rechtsverkehr nach außen zu vertreten
die Dienstaufsicht über die Theologen/innen und das ganze Personal des Kirchenkreises zu üben
die Aufsicht über das Kassenwesen wahrzunehmen
Streitigkeiten in den Gemeinden zu schlichten
Unter der Leitung des Superintendenten führt der KSV die Visitationen der Kirchengemeinden durch und informiert sich so über die Arbeit vor Ort, spricht mit den Presbyterinnen und Presbytern und den Bediensteten.
Mitglieder des Kreissynodalvorstands
Pfarrer Christoph Pistorius (Superintendent)
Pfarrer Dr. Jörg Weber (Synodalassessor)
Pfarrer Johann Peter Winter (Scriba)
Christiane Schwickerath (Frauen)
Martin Schupp (Hunsrück)
Magret Barz (Saar-Hunsrück)
Georg-Friedrich Lütticken (Trier)
Annegret Nintemann (Eifel)
Wolf-Rüdiger Pfalz (Eifel-Mosel)
Stellvertretende KSV-Mitglieder sind:
Pfarrer Jochen Debus (1. stellv. Scriba)
Pfarrer Thomas Luxa (2. stellv. Scriba)
Ute Jungbluth (Frauen)
Achim Gewehr (Hunsrück)
Friedel Hagenburger (Saar-Hunsrück)
Friederike Scholz (Trier)
Ulrich Papschick (Eifel)
Rainer Marmann (Eifel-Mosel)


