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Verbundenheit über Grenzen hinweg - Zweites Welt-Konzert zum Weltreligionstag

 

Trier/Luxemburg - Unter dem Motto „Es geht nur miteinander!“ spielen am Montag, den 25. Januar 2010 Musiker aus Luxemburg und Trier Musik aus verschiedenen Kulturen.


© Joseph Helfenberger - Fotolia.com

Das Konzert beginnt um 20.00 Uhr und findet im Rokokosaal des Kurfürstlichen Palais statt. Der Eintritt ist frei.  

Aufgeführt wird klassische indische Musik, gespielt auf Sarod, Surbahar und Tamboura. Neben tibetischen Gesängen, erklingen christliche Chor- und Posaunenmusik, ebenso wie jüdischer Gesang, klassische iranische Musik und moderne spirituelle Lieder.  

„Über die Musik wollen wir das Verständnis für unterschiedliche Glaubenswege fördern“, so Pfarrer Guido Hepke von der Evangelischen Kirchengemeinde Trier. „Das Konzert zeigt die Vielfalt der religiösen und kulturellen Traditionen“, betont Rachel Kyll von der jüdischen Gemeinde in Trier. „Es ist großartig, dass Künstler aus Trier und Luxemburg zusammenwirken. Alle Künstler sagten zu unserer Freude ihre Teilnahme spontan und unentgeltlich zu“, ergänzt Diakon Harald Müller-Baußmann von der Katholischen Kirche.  

Mitwirkende sind u.a. Govinda und das Ensemble musica indica (indische Sarod, Surbahar), Lama Jatsa und Lama Kotsong (Tibet), der Posaunenchor der Evangelischen Kirche unter Leitung von Martin Görg, Elle Pikmann und Isaak Salomon (Gesang und Akkordeon), Baha Mohajer (persischer Santur), Sitta Föhr und Esmat Nasseri (Sologesang und iranischer Gesang) und die Chöre der Katholischen Kirche St. Martin in Riol, und der Evangelischen Kirche in Ehrang unter der Leitung von Professor Heiko Hansjosten.  

Der Weltreligionstag wurde 1951 ins Leben gerufen und wird in etwa 80 Ländern begangen. Ziel der Initiatoren war es, neben den Unterschieden die Gemeinsamkeiten der Religionen zu betonen. In Trier wird der Weltreligionstag zum vierten Mal gefeiert. Das Konzert wird in Luxemburg am 14. März wiederholt.

kkt/hp 18.1.2010